KomMit-Projekt

Kompetenzen von Migranten/innen trainieren
Das KomMit-Projekt an der Volkshochschule Leer richtet sich an Eltern mit Migrationshintergrund, die systematisch und nachhaltig darin unterstützt werden, ihre Kinder gezielt zu fördern. Eltern sollen als aktive Partner/innen sowie Expert/innen in der Erziehung und Bildung ihrer Kinder aktiviert und gestärkt werden. Zur Erreichbarkeit der Zielgruppe und um das Konzept bedarfsgerecht und abgestimmt mit anderen Trägern in der Region aufzubauen und vorhandene Ressourcen zu nutzen ist eine Vernetzung und Kooperation mit Fachkräften im lokalen Erziehungs-, (Aus) Bildungs-, Beratungs-, und Gesundheitswesen notwendig. Diese zählen ebenfalls zur Zielgruppe des Projekts.

Ziele:

  •     Die schwer erreichbare Zielgruppe der Eltern mit Migrationshintergrund zu aktivieren und diese sich für die Elternarbeit vor Ort mit ihren Kindern zu begeistern
  •     Eine aktive Mitarbeit der Eltern an Schulgremien, auch nach Projektende, zu erreichen (Nachhaltigkeit)
  •     Information- und Wissensvermittlung zum Schulsystem und zu den Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, Ansprechpartner/innen vor Ort stellen sich vor.
  •     Wohnortnahe Angebote stärken und evtl. neu schaffen (Vereine, Gesundheitsberatung)
  •     Väterbildung, d.h. die Väter sollen verstärkt in die Erziehung ihrer Kinder eingebunden werden
  •     Multiplikatoren für die Väter-Kind Angebote gewinnen, die als „Brückenpersonen“ fungieren könnten
  •     Sensibilisierung der Schulen auf die Bedürfnisse der Eltern mit Migrationshintergrund

Laufzeit: 01.12.2011-30.11.2014

Zielgruppengerechte Gesundheitsaufklärung für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund mit theaterpädagogischen Mitteln

Bezugnehmend auf die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung ist es Ziel des Projektes, den Zugang von Familien mit Migrationshintergrund zu Angeboten des Gesundheitswesens zu verbessern und persönliche Kompetenzen in Hinblick auf gesundheitsfördernde Verhaltens-weisen bei Kindern mit Migrationshintergrund zu fördern.

Dazu sollen Kinder im Vorschulalter aus zwei Kindergärten und sich unter Anleitung von Theaterpädagog/innen und der Projektleitung mit dem Thema Gesundheitsprävention kind-gerecht auseinandersetzen. Die Arbeit erfolgt prozessorientiert. In den Herbstferien wird zum gleichen Thema im Kinderschutzhaus gearbeitet werden. Hier ist eine Videoproduktion geplant. Die Vorführung des Videos vor einer gezielten/ regionalen Öffentlichkeit ist angedacht.

Derzeit erlernen Erzieher/innen an 4 Fortbildungssamstagen Methoden der Theaterarbeit, um so die Arbeit beginnen zu können und aber auch darüber hinaus über das Projektende hinweg weiterführen zu können.

Das Projekt konnte dem 3-jährigen Bundesprojekt KomMit angegliedert werden.